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Dreiucker Sicherheit und Dienstleistung feiert zehnjähriges Bestehen

8 Okt

Dreiucker Sicherheit und Dienstleistung feiert zehnjähriges Bestehen

Erfolgreich dank guter Zahlungsmoral und familiärer Atmosphäre

Neuenkirchen. Als Matthias Dreiucker im Oktober 2011 den Weg aus Lohn und Brot in die Selbstständigkeit vollzog, hatte er gute Gründe dafür, wie der heute 53-Jährige erklärt: „Zuvor habe ich mehr als 18 Jahre als Angestellter bei verschiedenen Sicherheitsdiensten gearbeitet, aber war mit der Zahlungsmoral der Unternehmen nicht wirklich zufrieden. Ich dachte mir: das kann ich besser.“

Es ist möglich, in der Branche seriös Geld zu verdienen

Diesem, seinem Credo folgt er nun bereits seit zehn Jahren – und der Erfolg gibt ihm Recht; es zeigt, dass sich trotz aller Unkenrufe auch in der privaten Sicherheitsbranche seriös Geld verdienen lässt. „Mittlerweile erhalten meine Mitarbeiter sechs Tage vor den vertraglich festgelegten Fristen ihr Geld und meine Kooperationspartner bekommen ihre Forderungen noch am selben Tag der Rechnungsstellung ausgeglichen“, verweist Dreiucker auf seine vorbildliche Zahlungsmoral. Und das obwohl es ihm die in der Branche üblichen schlechten Stundensätze nicht immer leicht machten und nach wie vor ein Dorn im Auge seien. „Ich würde meine Mitarbeiter gerne viel besser bezahlen, aber wir werden immer noch nicht Leistungsgerecht entlohnt in der Branche.“

Inzwischen beschäftig DSD über 40 Mitarbeiter

Eine gute Zahlungsmoral alleine hätte aber wahrscheinlich nicht dazu geführt, dass Matthias Dreiucker mittlerweile über 40 Mitarbeiter beschäftigt und eine entsprechende Verantwortung als Unternehmer trägt. Denn nicht zuletzt wissenschaftliche Studien belegen, dass die Zufriedenheit der Mitarbeiter nicht ausschließlich von finanziellen Aspekten abhängt.

Daher behandelt er jeden seiner Mitarbeiter wie einen Familienangehörigen. „Meine Tür steht immer offen, jeder kann mit seinen Problemen zu mir kommen und sich darauf verlassen, dass ich alles tue, um ihn bei einer Lösung zu unterstützen.“

Auch die eine oder andere Enttäuschung erlebt

Dieser Vertrauensvorschuss zahle sich in den allermeisten Fällen aus, sprich die meisten von Dreiuckers Mitarbeitern und Kooperationspartnern würden überdurchschnittlich gute Arbeit leisten. „Leider gab es aber auch schon den einen oder anderen, der das ausgenutzt hat und ich auf meinen Forderungen sitzen geblieben bin. Aber das ist mir wert.“

Rückendeckung bei allen betrieblichen Entscheidungen erhält er dabei von seiner Familie, „ohne deren Unterstützung er heute nicht da wäre, wo er ist“, wie der Unternehmer betont. Dasselbe gilt für das Privatleben. Denn das würde durch die Selbstständigkeit an vielen Stellen enorm eingeschränkt, würde teils doch sehr leiden. „Daher großen Dank dafür, dass meine Familie stets voll hinter mir steht.“

Treue Kunden unterstreichen Qualität der DSD-Dienstleistungen

Auch bei der Auswahl seiner Kunden hat Matthias Dreiucker offenbar ein gutes Näschen. Viele Auftraggeber der ersten Stunde zählen nämlich auch heute noch zu seinen Geschäftspartnern. „Für diese Treue möchte ich mich bedanken, denn es ist nicht selbstverständlich, zehn Jahre lang denselben Sicherheitsdienst zu beschäftigen“, weiß Dreiucker durchaus um die Sprunghaftigkeit der Auftraggeber in der Branche.

Dreiucker, der seit 2018 Mitglied im BVMS ist, schätzt neben dem Fortbildungsangebot des Verbandes die verschiedenen Möglichkeiten zum Netzwerken. Vor allem im Jahr 2020 seien ihm die daraus resultierenden Kontakte zu anderen Unternehmern aus der privaten Sicherheit sehr hilfreich gewesen. So habe er wegen Corona von März bis Mai des vergangenen Jahres eine echte Auftragsschwämme erlebt, die er ohne zahlreiche Kooperationspartner niemals hätte bewältigen können, wie er versichert. „In diesen drei Monaten habe ich denselben Umsatz generiert wie im gesamten Jahr zuvor“, betont er.

Nachfolge noch offen

Es läuft also offensichtlich für Matthias Dreiucker und seinem DSD. Stellt sich die Frage, wie der Fahrplan für seine Zukunft aussieht, wo soll die Reise hingehen für ihn und das Unternehmen? Davon hat der 53-Jährige ähnlich klare Vorstellungen wie von seiner Unternehmensphilosophie, als er vor zehn Jahren DSD aus der Taufe hob. Noch 15 bis 17 Jahre wolle er das Ruder selbst in der Hand halten und dabei mittelfristig die Marke von zwei Millionen Euro Jahresumsatz knacken. „Danach möchte ich das Unternehmen in die Hände eines guten Mitarbeiters oder meines Sohnes geben und meinen Ruhestand genießen.“