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Sicherheitstechnik hält viele Langfinger ab

20 Mai

Sicherheitstechnik hält viele Langfinger ab

Über 1.500 Einbrüche allein in Bayern verhindert

München. Im Jahr 2018 konnten allein in Bayern mehr als als 1.800 Einbrüche verhindert werden. Das teilte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schriftlich mit. Dabei lobt der Minister vor allem den Einsatz von Sicherungstechnik, durch die 1.507 der Fälle verhindert wurden: „Investitionen in den Schutz der eigenen vier Wände vor Einbrechern lohnen in einem jeden Fall“, so der Minister in einer Pressemitteilung.

Warme Worte fand der Minister aber auch für aufmerksame Nachbarn, die in 309 Fällen verdächtige Beobachtungen sofort gemeldet und damit potenzielle Straftaten verhindert hätten. „Dadurch gingen uns 61 Einbrecher noch am Tatort oder in Tatortnähe ins Netz“, erklärte Herrmann.

Nicht alle Fälle werden gemeldet

Wie Herrmann erläuterte, dürfte die tatsächliche Zahl der verhinderten Einbrüche deutlich höher liegen. Erfahrungsgemäß würden nicht alle Fälle gemeldet und sich viele Täter aufgrund der vorhandenen Sicherungstechnik erst gar nicht ans Objekt herantrauen. Der Innenminister rät, beispielsweise auf spezielle Fensterverriegelungen und Türsicherungen zu setzen: „Das ist eine günstige und wirkungsvolle Möglichkeit, die eigene Wohnung zu schützen.“

Jeder könne sich dazu bei den Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen kostenlos und kompetent beraten lassen. Auf Wunsch kämen Fachberater sogar nach Hause, um vor Ort produktneutral passgenaue Lösungen anzubieten, so Herrmann. Außerdem gebe es umfangreiche Fördermöglichkeiten für den technischen Einbruchschutz. Die Förderung erfolge über Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).