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Bund will Pleitewelle verhindern

10 Sep

Bund will Pleitewelle verhindern

BERLIN. Die Corona-Krise bringt viele Unternehmen ins Schlingern. Immer mehr von ihnen sehen sich gar in ihrer Existenz bedroht. Doch einem Firmensterben will die Bundesregierung nicht tatenlos zu sehen. Daher  wollen CDU/CSU und SPD das COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetz ändern.

Insolvenzantragspflicht soll ausgesetzt werden

Ein entsprechender Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen sieht vor, durch eine Änderung der Paragrafen 1 und 2 des Gesetzes die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht in den Fällen der Überschuldung für den Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis zum 31. Dezember 2020 zu verlängern.

Gesetz gilt nur für pandemiebedingt verschuldete Unternehmen

Damit sollen Unternehmen auch weiterhin die Möglichkeit haben, sich unter Inanspruchnahme staatlicher Hilfsangebote und im Rahmen außergerichtlicher Verhandlungen zu sanieren und zu finanzieren. Die weitere Aussetzung solle allerdings nur für Unternehmen gelten, die pandemiebedingt überschuldet, aber nicht zahlungsunfähig sind, heißt es in dem Entwurf.